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Hin und hergerissen…

Dieser Eintrag stammt von Paddy Am 20.10.2011 @ 23:47 In Erlebnisse, Motorrad, Allgemein | Keine Kommentare

…war ich heute Abend, und zwar zwischen Freud und Leid. Zuerst war mehr so Leid was sich je später es wurde immer mehr zu Freud wandelte. Hab heute recht pünktlich Feierabend gehabt (wenn man ein halbe Überstunde noch als pünktlich bezeichnen kann), und bin dann sofort nach hause gegangen, Teilstücke sogar gejoggt. Als ich zuhause war, habe ich als erstes probiert ob mein Bike anspringt, doch es leierte nur und das auch nur ganz schwach. Um zu überbrücken, holte ich das Auto von meiner Mutter. Als ich wieder bei mir zuhause war schaute ich erstmal nach, ob das Überbrückungskabel von dem ich annahm daß es im Auto (Kofferraum) sein müsste auch da ist. Als ich es erblickte hatte ich einen Anflug von “Freud”, doch als ich es aus der Tüte in der es verpackt war nahm, überkam mich gleich wieder eine Brise von “Leid”, denn die eine Klammer des Schwarzen Kabels war kaputt und mir fielen schon die einzelteile der zerbrochenen Klammer aus der Tüte :-( . Versuchte dann es irgendwie doch mit diesem defekten Kabel hinzubekommen und mein Bike zum Laufen zu bringen, doch dann die Ernüchterung, als ich die Kabel so gut es ging angebracht hatte ein Startversuch, doch es tat sich nichts. Dann kam mir der Gedanke, ich könnte ja meinen Nachbar fragen ob ich mal das Kabel leihen könnte (hatte es vor ca.6Wochen, beim letzten Überbrücken schon genommen). Da ich es haben konnte kam in mir wieder ein wenig “Freud” auf, schloss es dann an und machte dann einen Startversuch. Beim ersten kam noch nix, aber man merkte er möchte, dann ein zweiter Versuch und es war ein schöner Klang den ich vernahm :-) jetzt war die “Freude” erstmal auf dem höchsten Punkt für heute, doch als ich die Maschine von den Wassertropfen befreite die der Regen hinterlassen hatte den es zuvor heute gegeben hatte, kam auch gleich wieder das “Leid” hoch, denn ich könnte ja doch nicht fahren. Wenn sie mir nämlich ausginge während der Fahrt, würde ich sie nicht mehr anbekommen, was sich auch gleich nach dem saubermachen bestätigte als ich kurz den Joke zu niedrig hatte und sie ausging, sie ging dann nicht mehr an :-( . Das “Leid” war jetzt am tiefsten Punkt für den heutigen Tag. Schaute auf die Uhr, es war ca. 17:30 Uhr und es war noch nicht zu spät. Fuhr dann mit dem Auto zum Matreux (Fahrzeug-Ersatzteil-Geschäft) und fragte nach einer Batterie für mein Bike in dem ich meinen Fahrzeugschein hinlegte. Nach dem Überprüfen der Nummer und nachschauen im PC in der Lagerliste, ertönten aus des Verkäufers Futterluge die erlösenden Worte “Batterie xxx???xxx auf Lager”, von da an ging es steil bergauf mit der “Freud” :-) , aber noch nicht ganz nach oben, denn ich musste erstmal noch prüfen ob die Batterie auch in die Batteriehalterung von meinem Bike passt. Zuhause gleich mal getestet ob sie passt und jetzt war alles klar, ich würde noch eine Biketour machen heute :-) und die “Freude” ging nach OBEN OBEN OBEN :-) .

Jetzt musste ich erst noch die Flüssigkeit in die Batterie füllen und eine halbe Stunde in Ruhe stehen lassen. In dieser halben Stunde konnte ich mich dann Duschen und was essen. Als ich fertig war (hat etwas länger gedauert als 30min.) machte ich die Stopfen wieder auf die Batterie und baute sie ein und jetzt kam der entscheidente Moment, würde sie anspringen?!? Ich drehte den Zündschlüssel auf on, die Öl- und Leerlauf-Lämpchen gingen an und jetzt drückte ich den Anlasser (so wie Bruce Willis in “Armageddon”, als er die Atombombe zündete und die Augen dabei schloss, nur das bei mir nicht die Lebensgeschichte in Bildern ablief ;-) ), es funzte sofort und der Motor lief, was für ein Klang des Himmels :-) . Zog mich dann dick an und als ich fertig am Bike stand und den Motor startete ging er wieder gleich an, es is soooo schön :-)

Wollte noch zu meiner Mutter nach Werneck ins Krankenhaus fahren (nix schlimmes, hat sich am Knie operieren lassen und kommt am 22.10.2011 wieder raus) um ihr etwas zu bringen. Fuhr dann von Lohr am Main über Steinbach, Wiesenfeld, Karlburg nach Karlstadt. In Karlstadt geht es weiter auf der B26 Richtung Arnstein über Stetten, Thüngen, Binsfeld, Halsheim und Müdesheim bis nach Arnstein rein. Hier geht es weiter auf der B26 Richtung Schweinfurt/Werneck an Gänheim und Mühlhausen vorbei, durch Zeuzleben. Nach Zeuzleben geht es im ersten Kreisel die erste Abfahrt ab (Krankenhaus ist hier schon angeschrieben) und nach ca. 1km geht es wieder links, dann kommt man direkt drauf zu nach ca. 1km. Der Rückweg ging bis nach Karlstadt auf dem selben Weg. Ab Karlstadt fuhr ich dann weiter auf der B26 bis nach Lohr am Main zurück über Wernfeld und Gemünden.

Das ganze ist eine schöne Strecke, doch so wie ich sie gefahren bin, bei Dunkelheit und heimwärts bei Nebel, macht es nicht so spass. Ausserdem war es sehr frisch, obwohl ich dick eingepackt war, aber es ging. So ging dann ein gut endender Tag zuende. :-) :-) :-)

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